Cimicifuga
Seit einiger Zeit nehme ich das Mittel Cimicifuga D6, dreimal täglich 5 Globuli. Ich habe mir das selbst verordnet weil die im Netz gefundenen Beschreibungen für mich stimmig sind.
Ich beschreibe mal was ich an Veränderungen an mir fest stelle, wobei ich natürlich nicht weiß was auch so passiert wäre oder was wirklich eine Wirkung des Mittels ist. Dabei sagen muß ich noch dass ich nicht ganz auf Kaffee verzichte, ich trinke morgens eine Tasse.
- Meine Stimmung ist deutlich besser geworden, die quälenden Sorgen und Gedanken sind nicht mehr ganz so sehr im Vordergrund
- Meine Drachin ist eine Woche zu früh gekommen (also fast wieder im unsprünglichen Zyklus) und sie ist sehr sehr stark mit viel Volumen, aber recht wenig Beschwerden. Ich habe weniger Krämpfe aber wenn sie da sind, sind sie kurz und stark. Neu ist ein Schwindel, der mich ab un zu verunsichert.
- Die Kopfschmerzen, die ich in der letzen Zeit eigentlich permanent habe, sind seit gestern fast weg. Gestern und vorgestern haben sie sich richtig ausgetobt, so dass mir manchmal sogar übel von wurde, aber jetzt sind sie fast weg. Was für eine Befreiung. Die Art der Kopfschmerzen habe ich in der verlinkten Beschreibung wieder gefunden. Es war als ob etwas von innen nach oben durch den Schädel bohren wollte, an der höchsten Stelle des Schädels.
- Ich kann endlich wieder durchschlafen.
- Gestern und vorgestern tat mir noch mein Kiefer weh, auch das ist weg.
- Die verstockte Erkältung ist ins Fließen gekommen. Auch seit gestern fühlt sich meine Nase und die Nebenhöhlen befreiter an und es kommt endlich heraus.
- Ich habe das Gefühl als wäre alles in mir ins Fließen gekommen, die Verdauung, die Nierenarbeit, ich bin total auf Ausscheidung eingestellt.
Das ist ein guter Zustand und ich genieße es, ich habe das Gefühl dass ich Altlasten los werden kann.
Da es mir gut geht, werde ich dieses Mittel noch eine Weile weiter einnehmen. Ich weiß leider zu wenig über Dosierung und co, nur ahne ich dass D6 eher für akute Einsätze gedacht ist und nicht für eher chronische Beschwerden. Ich werde mich weiter informieren und berichten.

Das hört sich sehr gut an. Ich behalte es mal im Hinterkopf. Freut mich aber, dass du ein Mittel gefunden hast, das dir hilft.
Alles Liebe Karin
Hey Karin,
ich finde es interessant hier mal zu sammeln was wir bei den einzelnen Mitteln so beobachten. Vielleicht hilft das anderen auch weiter.
lg
Renate
[...] Es ist sehr interessant zu beobachten was da so alles im Wandel, im Wechsel ist, und ich bin der festen Überzeugung das Frau gute Chancen hat durch diese Zeit zu kommen, ohne auf die Produkte der Pharmaindustrie zurück greifen zu müssen. Sollte sich nicht alles über die Ernährung regeln lassen, so hat meine Co-autorin und Freundin Renate hierzu einen interessanten Artikel geschrieben. Hier! [...]
Diät hilft Wechseljahrebeschwerden vorzubeugen « Lebensweise, AIQUM, Kalziumbedarf, Osteoporose, Hier, Leben, Ernährung, Phasen « Abnehmen und Ernährung schrieb dies am Mai 1, 2008 um 3:33 nachmittags |
[...] das ist extrem anstrengend für mich und auch für meine Umwelt. Also werde ich mich mal Renates Cimicifuga Experiment anschließend und mir diese kleinen Globolis holen. In der Hoffnung das sie mir so gut [...]
Wechseljahre und Stimmungsschwankungen « Cimicifuga, AIQUM Energiebilanz, Fördeblick, Also, Zeit, Doch, Viktor, Leuten « abnehmen BLOG - Menschen die erfolgreich abnehmen schrieb dies am Mai 3, 2008 um 6:16 vormittags |
Cimicifuga, ja das ist das Mittel der Wahl. Ich bevorzuge aber den Kräuterauszug und nehme seit langem (mit Unterbrechungen) das Mittel “remifemin” (Apotheke), das ausschließlich aus einem Auszug aus Cimicifuga besteht. Es gibt auch “femicliman”, dasselbe in grün, nur teurer. Es gibt die Variante mit Johanniskraut, was aber im Sommer wegen der Hautempfindlichkeit bei Sonneneinstrahlung ungünstig ist, im Winter aber bei Neigung zu Depressionen gut wirkt.
Es hat bei mir die Schweißausbrüche in vertretbarem Rahmen gehalten und jedesmal, wenn ich die Einnahme unterbrochen habe, stellte ich fest, dass ich Probleme damit bekam und auch weitaus mehr Stimmungsschwankungen. Ich bin beruflich gefordert. Insofern habe ich die Einnahme immer wieder begonnen, weil ich es sonst nicht durchgehalten hätte. Meine Beobachtung ist dabei aber ganz deutlich auch die: es hängt vom Stresspegel ab. Wenn ich die Möglichkeit hätte, gemäß meinem eigenen Rhythmus den Tag zu gestalten und mich entsprechend die Forderungen meines Körpers äußeren Anforderungen zu entziehen, käme ich wahrscheinlich auch weitgehend ohne diese Kräuterhilfe aus.
Aber das ist im Beruf kaum möglich. Ich bin langsamer geworden, besonders morgens. Zum Glück kann ich meine Arbeitszeiten relativ selbstständig einteilen, auch wenn mich Termine natürlich zu bestimmten Zeiten zwingen.
Diese männlich dominierte Berufswelt ist nicht für Frauen gemacht, und schon gar nicht für Frauen in den Wechseljahren. Ich hatte eine Kollegin,die wegen Menstruationskrämpfen regelmäßig einmal im Monat krank war. Es wurde immer darüber gewitzelt. Ich frage mich, ob man denn erst Krämpfe und Schmerzen bekommen muss, dass man nicht mehr gerade gehen kann, bevor man in der Mondzeit die Möglichkeit bekommt, sich den Anforderungen einer hektischen Berufswelt zu entziehen. Mir passierte es leider immer wieder, dass ich gerade an solchen Tagen vor Publikum reden musste, größere Tagungen leiten musste, ich weiß nicht, wie ich diese Tage überstanden habe…. Glanzleistungen waren das allerdings nicht gerade …
Ich hätte vielleicht Cimicifuga schon viel früher gebrauchen können.
lg Mira